Sarahs Stimme — warum wir seit Dezember 2025 an einem einzigen Buch arbeiten
Ein fiktiver Cold-Case-Adventskalender für Erwachsene: 24 Tonbänder, eine verschwundene Buchhalterin, deine Ermittlungsmappe. Warum unser größtes Projekt so lange gedauert hat — und wie du jetzt Akteneinsicht bekommst.
Uli Ortlieb
7/12/20262 min read


Manche Projekte macht man nebenbei. Dieses nicht.
Seit Dezember 2025 arbeiten wir in unserer kleinen Buchwerkstatt an einem einzigen Titel. Wir haben seitdem kein neues Buch veröffentlicht — keine Pause, kein Zwischenprojekt, nichts. Alles, was wir an Zeit, Ideen und Nerven hatten, ist in „Sarahs Stimme" geflossen. Heute kann ich endlich sagen, woran wir da eigentlich sitzen. Und ich bin ehrlich: Ich bin stolz darauf.
Worum es geht
Dezember 1991. In der Kleinstadt Falkenburg verschwindet die Buchhalterin Sarah Nordmann spurlos. Zurück bleiben 24 Mikrokassetten — Aufnahmen, die sie in den dreieinhalb Wochen vor ihrem Verschwinden besprochen hat. Erst vorsichtig. Dann genauer. Dann mit der Angst, dass ihr jemand zu nah kommt.
35 Jahre später fällt die Akte in deine Hände.
„Sarahs Stimme — Tonbänder einer Verschwundenen" ist ein Cold-Case-Adventskalender für Erwachsene. Kein Hörbuch, kein Roman — ein spielbarer Fall über 24 Tage. Jeden Tag schlägst du die Akte auf, liest die Notizen der Detektivin Ingrid Vossen, scannst einen QR-Code und hörst Sarahs Aufnahme des Tages. Dann löst du die Aufgabe und trägst deine Erkenntnis in die Ermittlungsmappe ein. Fünf bis sieben Minuten pro Abend. Was harmlos beginnt, wird von Tag zu Tag enger.
Damit das klar ist: Der Fall ist fiktiv. Es gibt keinen echten Vermisstenfall dahinter — Geschichte, Figuren und Orte sind erfunden. Aber wir haben alles darangesetzt, dass es sich nicht so anfühlt.
Wo wir gerade stehen
Der Buchinhalt steht komplett. Alle 24 Tage sind geschrieben, alle Aufnahmen produziert, jedes Rätsel mehrfach gegengeprüft. Im Moment sitzen wir am Design und am Buchsatz — an den Details, die den Unterschied machen zwischen einem Buch, das nach Fallakte aussieht, und einem, das sich wie eine anfühlt.
Das begleitende App-Erlebnis, über das die Aufnahmen laufen, ist fast fertig und wird gerade von mehreren Testspielern auf Herz und Nieren geprüft. Kein App-Store-Download, kein Konto — QR-Code scannen, hören, ermitteln. Mehr braucht es nicht.
Geplanter Erscheinungstermin: 1. Oktober 2026, als Taschenbuch und Hardcover auf Amazon.
Warum das so lange gedauert hat
Weil wir es so machen wollten, wie ich es mir von Anfang an vorgestellt habe. Ein Buch, das man hört. Eine Stimme, die einen durch den Dezember begleitet. Rätsel, die aufgehen, ohne dass man einen Abend lang knobeln muss. Das baut man nicht in acht Wochen — jedenfalls wir nicht.
Dass eine kleine Buchwerkstatt wie unsere so ein Buch-Hörspiel-Erlebnis auf die Beine stellen kann, macht mich ehrlich gesagt ein bisschen stolz. Nicht, weil alles glatt lief. Sondern weil es das nicht tat und wir trotzdem drangeblieben sind.
Die Akte ist ab jetzt einsehbar
Wenn du den Fall verfolgen willst, gibt es ab sofort die Landingpage zum Projekt:
Dort kannst du dich in die Zeugenliste eintragen — du erhältst einen ersten Aktenvermerk der Detektivin, ein Probehörstück von Kassette 1 und die Nachricht, sobald die Akte offiziell geöffnet wird. Ein kurzer Auszug aus Sarahs erster Aufnahme ist dort übrigens schon jetzt zu hören.
Und wer Lust hat, vor allen anderen zu ermitteln: Wir suchen noch eine Handvoll Testspieler. Auch dafür findest du auf der Seite alle Infos.
Danke fürs Lesen — und fürs Weitersagen.
Uli Ortlieb
Fiktiver Fall. Ein Buch- und Audio-Projekt von Beiltro Solutions / Uli Ortlieb. Es handelt sich nicht um einen echten Vermisstenfall.
Design
info@beiltro.com
© 2026. All rights reserved.
Social Media Team
