100 % KI. Und dennoch bekommt ihr das nicht einfach so hin.

Unsere Homepage hat jetzt Bücher in 3D. Hier zeige ich, wofür ich KI wirklich zu 100 % einsetze und wie daraus ein Ablauf wird, der jedes Mal das gleiche Ergebnis liefert.

Uli Ortlieb

9/30/20262 min read

Wir erweitern unsere Homepage um den Bereich „Bücher in 3D“.

Das heißt: Jeder, der möchte, kann jetzt einen Blick in ausgewählte Bücher werfen, mit ausgewählten Seiten daraus.

Und ja, dieser Bereich wird von mir mit KI erstellt.

Genau hier liegt für mich der Mehrwert von KI. Wie nah ich an KI dran bin und wie sehr ich mich damit auseinandersetze, seht ihr an diesem Bereich und an diesem Blogeintrag.

Mit Opus 5.5 bietet Claude die Möglichkeit, Motion-Effekte professionell zu nutzen.

Wer darin einen Mehrwert sieht und wissen will, wie man das für sich und seine Projekte umsetzen kann: Hier kommt mein Use Case.

Denn genau dafür verwende ich KI zu 100 %.

Das Ergebnis könnt ihr euch beim Duell Buch für Paare ansehen: https://3d.beiltro.com/3d/wer-setzt-sich-durch/

Das Buch dreht sich, lässt sich aufschlagen und durchblättern. Zoom per Mausrad oder mit zwei Fingern. Dazu ein Rücklink zu beiltro.com, Impressum und Datenschutz.

So läuft das ab.

Grundlage ist mein Claude-Projekt „Claude-Motion“. Für jedes Buch starte ich dort einen neuen Chat.

Eine Vorschau pro Chat. So bleibt es schlank.

Hochgeladen werden drei Dinge. Eine Anleitung als Markdown-Datei. Eine fertige Vorlage als ZIP. Und die Bilder des Buchs: Vordercover, Rückcover und auf Wunsch Innenseiten.

Dazu ein Satz, welches Buch es ist und in welcher Reihenfolge die Seiten liegen.

Die Anleitung ist gleichzeitig der Arbeitsauftrag für Claude. Und der ist eindeutig: die Vorlage verwenden, nicht neu programmieren, nicht umgestalten.

Die Vorlage ist fertig und getestet.

Darin steckt ein Build-Script. Es schneidet die Bilder zu, wandelt sie in WebP um, liest die Farben aus dem Cover, erzeugt Favicon und Seite und packt am Ende alles in eine ZIP.

Pro Buch ändert sich nur eine kleine Datei. Darin stehen Titel, Sprache, der Text auf dem Buchrücken und bei Bedarf die Farben.

Danach werden die Farben mit dem Cover verglichen. Passt etwas nicht, wird der Wert von Hand gesetzt und neu gebaut.

Zum Schluss ein kurzer Test im Handy-Format, hoch und quer. Cover korrekt, Rücken lesbar, Doppelseiten richtig herum, keine Fehler.

Dann bekomme ich die ZIP.

Bei Hostinger lade ich sie im Dateimanager auf die Subdomain hoch, entpacke sie und lösche die ZIP.

Fertig.

Das Buch liegt dann unter meiner Subdomain und dem Namen des Buchs. Auf beiltro.com öffnet ein Button die Seite.

Und warum ist das reproduzierbar?

Weil nichts dem Zufall überlassen wird.

Die Anleitung legt den Ablauf fest. Die Vorlage legt das Aussehen fest. Die Bild-Regeln legen Format und Auflösung fest.

Claude darf die Kerndateien nicht ändern. Außer ich will es ausdrücklich. Dann wird auch die Vorlage selbst aktualisiert.

Ist etwas unklar, zum Beispiel die Reihenfolge der Seiten oder die Sprache, fragt Claude nach, statt zu raten.

Innenseiten bleiben schwarz-weiß, wie im Buch. Und ein einmal gedruckter Link wird nicht mehr umbenannt. Da hängt schließlich ein QR-Code dran.

Das ist der Unterschied zu einzelnen Prompts, bei denen jedes Mal etwas anderes herauskommt.

Die Arbeit steckt vorher drin. In der Anleitung, in der Vorlage, in den Regeln.

Damit das so läuft, muss man sich mit KI beschäftigen. Der Umgang damit entscheidet, was am Ende herauskommt.

Also ja, hier ist es KI. Zu 100 %.

Aber nach meinen Regeln.

Uli

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